Trauerbegleitung bei Verlust eines Kindes durch Fehl- oder stille Geburt
Wie soll man den Verlust des eigenen Kindes nachvollziehen? Ihrer Umgebung fehlen die Erinnerungen an Ihr Kind, die anderen haben Ihr Kind nicht gekannt, es nicht im Bauch gespürt, sich nicht überlegt, ob Sie einen Sohn oder eine Tochter bekommen, wie er oder sie einmal aussehen wird, welche Eigenschaften er/sie erbt. Und spätestens nach ein paar Trauerwochen soll das Leben seinen gewohnten Lauf nehmen. Das Loch spüren nur Sie. Für Männer ist die Situation nicht minder schwer. Sie wollen ihren Frauen eine Stütze sein und drücken, um stark zu erscheinen ihre Trauer nicht aus. Im Beruf müssen sie sofort wieder funktionieren. Da Frauen und Männer so unterschiedlich trauern, kommt es oft zu Missverständnissen, weil die Frauen denken, ihren Männern wäre der Verlust gleichgültig. Partner müssen lernen, miteinander zu reden. Frauen können lernen, sich klar auszudrücken, ihre Gefühle mitzuteilen ohne an den anderen Erwartungen zu stellen und mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen zu begegnen.
Hinweis: Mein Angebot besteht in einer Begleitung und ersetzt nicht die Behandlung eines Arztes, Heilpraktikers oder lizensierten Psychologen! SeminarTrauerbegleitung bei Verlust eines Kindes durch Früh- oder Todgeburt Gemeinsam mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und Ihre Gefühle verstehen, können Sie all Ihren Gefühlen Ausdruck verleihen - in Gesprächen, Liedern, Tänzen, in Stille und Meditation. Wir gedenken Ihrer Kinder, sie bekommen den Platz in Ihrer Familie, der ihnen zusteht. Ich leite Sie an, mit Angst, Wut, Trauer, Schuld und Scham so umzugehen, dass die tiefen Wunden des Verlusts heilen können. Sie haben den Raum und die Zeit, zu sagen, was gesagt werden muss und werden mit Ihrem ganzen Sein angenommen. Die ersten 5 Abende verbringen wir im Kreis von Frauen, um uns Zeit für die Verletzungen zu nehmen, die speziell Sie betreffen (Misstrauen dem eigenen Körper gegenüber; das Gefühl, unfähig zu sein, ein Kind auszutragen; Ablehnung der Weiblichkeit usw.). Die anderen 5 Abende sind Ihnen als Elternpaar gewidmet. Sie haben einen geschützten Ort, in dem Sie sich durch Partnerübungen näherkommen, halten und trösten und einander verstehen können. Wenn Sie keinen Partner haben oder er nicht mitkommen möchte, suchen Sie sich einen anderen Menschen, dem Sie vertrauen und der für Sie da sein will.
EinzelbegleitungNatürlich begleite ich Sie auch gern in Einzel- oder Paarsitzungen. |