Autogenes Training
Mit formelhaften Sätzen (z.B. "Ich bin ganz ruhig. Meine Arme und Beine sind schwer.") führt man den Körper bewusst und gewollt in den Zustand, der sich automatisch bei Entspannung (bei Massagen, kurz vor dem Einschlafen usw.) einstellt. Dazu gehören beispielsweise eine ruhige Atmung, ein Schweregefühl und angenehm warme Gliedmaßen. Die Grundstufe des Autogenen Trainings besteht aus acht Einheiten und ist im Vergleich zu anderen Entspannungsverfahren einfach zu erlernen. Ein tägliches Üben ist in den ersten Wochen nötig, um den Körper zu "programmieren", damit Entspannung auf Knopfdruck möglich wird. Diese Methode kann man sowohl im Liegen als auch im Sitzen anwenden. Sie ist daher vielseitig einsetzbar, im stressigen Berufsalltag, vor Prüfungen oder Vorträgen, im Familientrubel zwischen Haushalt und Windeln wechseln und anderen anstrengenden Situationen, in denen man sich nach einer Pause und Erholung sehnt. Auch Ängste, Panikstörungen und andre psychosomatische Krankheiten können durch autogenes Training gemildert und der Umgang mit ihnen erleichtert werden. In vielen medizinischen Einrichtungen wird Autogenes Training inzwischen erfolgreich zur Behandlung von Patienten mit Kopfschmerzen, Nervosität und Schlafstörungen eingesetzt. Unabhängig davon, ob sie Krankheitssymptome lindern oder sich einfach eine Methode aneignen wollen, mit der Sie sich Ruheinseln im Alltag schaffen können, ist Autogenes Training hervorragend dazu geeignet, Ihr Wohlbefinden zu steigern und Kraft zu tanken.
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